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Donnerstag, 30. November 2006
Kann man auch Asyl zum Schutz vor der Ausländerbehörde beantragen?
rotezora, 22:50h
Heute mal ganz entgegen meiner sonstigen Natur etwas Ernstes. Also alle, die jetzt igendeine wirre Anekdote erwarten, schnell weg!
Ich muss sagen, dass ich im Großen und Ganzen wirklich gerne in Deutschland lebe und noch viel lieber im Speziellen in Hamburg. Daran hat sich auch nach einem Jahr in der Sonne nichts geändert. Und auch wenn ich nicht unbegingt die doch etwas behafteten Worte „Ich bin stolz, eine Deutsche zu sein“ in den Mund nehmen würde, weiss ich es doch sehr zu schätzen, mit einem deutschen Paß geboren worden zu sein.
Nach meinem ersten Ausflug heute zur Ausländerbehörde als Begleitperson hat es mir dann aber doch die Schamesröte ins Gesicht getrieben. Jaaa, es gibt mit Sicherheit Menschen, die versuchen, das Asylrecht zu missbrauchen, aber das steht defintiv in keinem Verhältnis dazu, wie europäisches und deutsches Recht, ganz zu schweigen von Menschenwürde in der Hamburger Ausländerbehörde mit Füßen getreten werden.
Der erste Eingangs- und Wartebereich ist für Hamburger Behörden noch relativ offen und freundlich. Dort scheinen aber nur die „unkomplizierten“ Fälle gehändelt zu werden, was auch immer das bedeuten mag. Um in den ersten Stock zu kommen (Wartebereich unter anderem für „komplizierte“ Afrikaner) muss man zunächst durch eine Art Schleuse, die mit jeder Passkontrolle oder jedem Grenzübergang locker mithalten kann. Ich dachte kurz „aber ich wollte doch garnicht schon wieder raus aus Deutschland…“, ging aber wacker weiter. In der ersten Etage angekommen müssen dann die Papiere durch eine Durchreiche in einer Gittertür an die Sicherheitsbeamten weitergegeben werden. Zugang zu den Büros also auch wieder nur durch ein riesiges eisernes Drehkreuz wie unten an der „Einreise“. Im Tausch gibt’s ´ne neue Wartenummer.
Und dann begann das Warten… Und ging weiter… Und weiter…
Sehr verwirrend beim stundenlangen Warten vor allem, daß die Nummern in völlig willkürlicher Reihe aufgerufen werden. Zum Glück hatte man mich vorgewarnt, so daß ich nicht nachfragte und mir damit wahrscheinlich den Unmut der Sicherheitsbeamten zugezogen hätte, die uns dann zur Strafe noch länger hätten warten lassen, warum denn erst die 21, dann die 45 und dann die 29 kommt. Wir hatten übrigens 31…
Ja, und nach sage und schreibe nur fünf (ja genau 5!!!!) läppischen Stunden -die blöden Asylbewerber haben ja eh nichts zu tun den ganzen Tag, denn arbeiten dürfen sie ja nicht und Anspruch auf Deutschkurse haben sie auch nicht bis das Asyl bewilligt wird, was macht man da sonst noch??- waren wir dann auch mal dran. Durch’s nächste Drehkreuz, Zimmer 145.
Was für ein Arschloch!!!! Ich kann’s echt nicht anders sagen. „Herr wie auch immer sie heißen aus Zimmer 145, linker Tisch im 1. Stock, sollten wir uns jemals, jemals, jemals (ich habe die starke Hoffnung, daß Menschen wie Sie nicht dort verkehren, wo ich verkehre!!!) irgendwo privat treffen, können Sie sich jetzt schon mal im Geiste die Verachtungs-Spucke aus dem Gesicht wischen!!!!“
Begrüßungsatz: „Nehmen Sie hier drinnen dann jetzt vielleicht auch mal die Mütze ab oder geht das nicht?!“ Mein Klient trug eine Baseballkappe, welch Beleidigung… Zweiter Satz, an mich gerichtet: „Und wer sind Sie? Sind Sie die neue Verlobte oder Frau oder was?“ Übersetzung: „Bist Du seine neue Negerschlampe, die ihm per Scheinehe zu einem unverdienten Aufenthalt verhelfen will?“ Ich stellte mich, ohne ihn direkt und sofort umzubringen, als eine Freundin vor. „Können Sie sich ausweisen?“ wurde ich angeblafft. Ich wies mich aus und bekam den Ausweis zurückgeschmissen.
Danach ging es fröhlich so weiter. Als nächstes wurde mein Klient als Lügner bezeichnet, nachdem er die Frage der Staatsangehörigkeit mit Burkina Faso beantwortet hatte. Übirgens auch eine total wichtige Frage bei einer fünf Kilo schweren Akte und einem bereits sechs Jahren dauerndem Verfahren. Da überraschen auch die fünf Stunden Wartezeit nicht mehr. Zur Erklärung des „Lügners“: Bei Menschen, die aus afrikanischen Ländern einreisen, wird gerne mal die Autenzität jeglicher Papiere angezweifelt, da man ja alles auf dem Schwarzmarkt kaufen kann. Das stimmt auch, aber da können die Menschen mit echten Papieren auch nichts für. Insofern wird grundsätzlich erstmal alles, ob Nationalität oder Alter oder was auch immer gerne angezweifelt. Zur Feststellung der Herkunft wurde er einer Komission von Diplomaten aus Burkina Faso vorgestellt, die nach intensivem, max. fünfminütigem Gespräch sofort zweifelsfrei sagen konnten, daß er nicht aus Burkina Faso ist. Überraschender Weise passierte das Gleiche im Bezug auf Togo, Benin und Nigeria.
Aber das kann ja die Hamburger Ausländerbehörde nicht verwirren. Also liegt nun ein Abschiebebescheid nach Benin vor. Dementsprechend fand der Arsch auch die Argumentation, daß mein Klient immer noch über keinen Paß zur Ausreise verfügt, da Burkina Faso ihn ja nicht als Bürger anerkennt, wenig überzeugend.
Ich will an dieser Stelle nicht weiter ins Detail gehen. Ich denke der aufmerksame Leser hat verstanden, was ich sagen wollte.
Nur noch so viel: Wenn ich da jetzt öfter hin muß, könnte es gut sein, daß sich mein friedfertiger Charakter in den eines Terroristen verwandelt, auch ohne spezielle Schulung in Afghanistan…
Ich muss sagen, dass ich im Großen und Ganzen wirklich gerne in Deutschland lebe und noch viel lieber im Speziellen in Hamburg. Daran hat sich auch nach einem Jahr in der Sonne nichts geändert. Und auch wenn ich nicht unbegingt die doch etwas behafteten Worte „Ich bin stolz, eine Deutsche zu sein“ in den Mund nehmen würde, weiss ich es doch sehr zu schätzen, mit einem deutschen Paß geboren worden zu sein.
Nach meinem ersten Ausflug heute zur Ausländerbehörde als Begleitperson hat es mir dann aber doch die Schamesröte ins Gesicht getrieben. Jaaa, es gibt mit Sicherheit Menschen, die versuchen, das Asylrecht zu missbrauchen, aber das steht defintiv in keinem Verhältnis dazu, wie europäisches und deutsches Recht, ganz zu schweigen von Menschenwürde in der Hamburger Ausländerbehörde mit Füßen getreten werden.
Der erste Eingangs- und Wartebereich ist für Hamburger Behörden noch relativ offen und freundlich. Dort scheinen aber nur die „unkomplizierten“ Fälle gehändelt zu werden, was auch immer das bedeuten mag. Um in den ersten Stock zu kommen (Wartebereich unter anderem für „komplizierte“ Afrikaner) muss man zunächst durch eine Art Schleuse, die mit jeder Passkontrolle oder jedem Grenzübergang locker mithalten kann. Ich dachte kurz „aber ich wollte doch garnicht schon wieder raus aus Deutschland…“, ging aber wacker weiter. In der ersten Etage angekommen müssen dann die Papiere durch eine Durchreiche in einer Gittertür an die Sicherheitsbeamten weitergegeben werden. Zugang zu den Büros also auch wieder nur durch ein riesiges eisernes Drehkreuz wie unten an der „Einreise“. Im Tausch gibt’s ´ne neue Wartenummer.
Und dann begann das Warten… Und ging weiter… Und weiter…
Sehr verwirrend beim stundenlangen Warten vor allem, daß die Nummern in völlig willkürlicher Reihe aufgerufen werden. Zum Glück hatte man mich vorgewarnt, so daß ich nicht nachfragte und mir damit wahrscheinlich den Unmut der Sicherheitsbeamten zugezogen hätte, die uns dann zur Strafe noch länger hätten warten lassen, warum denn erst die 21, dann die 45 und dann die 29 kommt. Wir hatten übrigens 31…
Ja, und nach sage und schreibe nur fünf (ja genau 5!!!!) läppischen Stunden -die blöden Asylbewerber haben ja eh nichts zu tun den ganzen Tag, denn arbeiten dürfen sie ja nicht und Anspruch auf Deutschkurse haben sie auch nicht bis das Asyl bewilligt wird, was macht man da sonst noch??- waren wir dann auch mal dran. Durch’s nächste Drehkreuz, Zimmer 145.
Was für ein Arschloch!!!! Ich kann’s echt nicht anders sagen. „Herr wie auch immer sie heißen aus Zimmer 145, linker Tisch im 1. Stock, sollten wir uns jemals, jemals, jemals (ich habe die starke Hoffnung, daß Menschen wie Sie nicht dort verkehren, wo ich verkehre!!!) irgendwo privat treffen, können Sie sich jetzt schon mal im Geiste die Verachtungs-Spucke aus dem Gesicht wischen!!!!“
Begrüßungsatz: „Nehmen Sie hier drinnen dann jetzt vielleicht auch mal die Mütze ab oder geht das nicht?!“ Mein Klient trug eine Baseballkappe, welch Beleidigung… Zweiter Satz, an mich gerichtet: „Und wer sind Sie? Sind Sie die neue Verlobte oder Frau oder was?“ Übersetzung: „Bist Du seine neue Negerschlampe, die ihm per Scheinehe zu einem unverdienten Aufenthalt verhelfen will?“ Ich stellte mich, ohne ihn direkt und sofort umzubringen, als eine Freundin vor. „Können Sie sich ausweisen?“ wurde ich angeblafft. Ich wies mich aus und bekam den Ausweis zurückgeschmissen.
Danach ging es fröhlich so weiter. Als nächstes wurde mein Klient als Lügner bezeichnet, nachdem er die Frage der Staatsangehörigkeit mit Burkina Faso beantwortet hatte. Übirgens auch eine total wichtige Frage bei einer fünf Kilo schweren Akte und einem bereits sechs Jahren dauerndem Verfahren. Da überraschen auch die fünf Stunden Wartezeit nicht mehr. Zur Erklärung des „Lügners“: Bei Menschen, die aus afrikanischen Ländern einreisen, wird gerne mal die Autenzität jeglicher Papiere angezweifelt, da man ja alles auf dem Schwarzmarkt kaufen kann. Das stimmt auch, aber da können die Menschen mit echten Papieren auch nichts für. Insofern wird grundsätzlich erstmal alles, ob Nationalität oder Alter oder was auch immer gerne angezweifelt. Zur Feststellung der Herkunft wurde er einer Komission von Diplomaten aus Burkina Faso vorgestellt, die nach intensivem, max. fünfminütigem Gespräch sofort zweifelsfrei sagen konnten, daß er nicht aus Burkina Faso ist. Überraschender Weise passierte das Gleiche im Bezug auf Togo, Benin und Nigeria.
Aber das kann ja die Hamburger Ausländerbehörde nicht verwirren. Also liegt nun ein Abschiebebescheid nach Benin vor. Dementsprechend fand der Arsch auch die Argumentation, daß mein Klient immer noch über keinen Paß zur Ausreise verfügt, da Burkina Faso ihn ja nicht als Bürger anerkennt, wenig überzeugend.
Ich will an dieser Stelle nicht weiter ins Detail gehen. Ich denke der aufmerksame Leser hat verstanden, was ich sagen wollte.
Nur noch so viel: Wenn ich da jetzt öfter hin muß, könnte es gut sein, daß sich mein friedfertiger Charakter in den eines Terroristen verwandelt, auch ohne spezielle Schulung in Afghanistan…
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Dienstag, 28. November 2006
Chatten kann so unterhaltsam sein...
rotezora, 00:10h
SweetysSpielzeug (10:19 PM) :
herrin nadine aus winterhude?
RoteZora (10:20 PM) :
Nee! *lol*
SweetysSpielzeug (10:20 PM) :
ups, verzeihung
RoteZora (10:21 PM) :
och bitte, immer gerne!
SweetysSpielzeug (10:21 PM) :
vielen dank :-)
SweetysSpielzeug (10:22 PM) :
nur eine letzte frage, es soll nicht plump klingen aber: sind sie dominant?
RoteZora (10:23 PM) :
*lol* klingt nicht plump, eher erheiternd. Aber ich muß leider enttäuschen
SweetysSpielzeug (10:24 PM) :
zu schade, aber vielen dank für die offenheit
RoteZora (10:24 PM) :
kein Problem *JOKINGLY*
SweetysSpielzeug (10:24 PM) :
wenn es sich je ändert, bitte frau mit diesem tollen namen, denken sie an mich
RoteZora (10:25 PM) :
ich werde mich bemühen!
SweetysSpielzeug (10:25 PM) :
das wäre zucker prur
SweetysSpielzeug (10:25 PM) :
ups .. pur
SweetysSpielzeug (10:25 PM) :
versteht sich
RoteZora (10:25 PM) :
sollte ich neue Vorlieben entdecken, werde ich sofort an Dich denken!
SweetysSpielzeug (10:26 PM) :
ich bin voll der freude :-) mann dankt
RoteZora (10:26 PM) :
dann noch viel Glück auf der Suche nach der richtigen Nadine!
SweetysSpielzeug (10:27 PM) :
das kann ich gebrauchen
*lol* Wer braucht den bei so einer abendlichen Unterhaltung noch das Fernsehen. Wahrscheinlich hätte ich allerdings nicht so freundlich reagieren sollen. Eher irgendwas im Style von "neeeinnn, bin ich nicht Du Idiot!!! Was denkst Du Dir eigentlich, mich einfach so anzusprechen. Zur Strafe wirst Du jetzt sofort...!!!!"
herrin nadine aus winterhude?
RoteZora (10:20 PM) :
Nee! *lol*
SweetysSpielzeug (10:20 PM) :
ups, verzeihung
RoteZora (10:21 PM) :
och bitte, immer gerne!
SweetysSpielzeug (10:21 PM) :
vielen dank :-)
SweetysSpielzeug (10:22 PM) :
nur eine letzte frage, es soll nicht plump klingen aber: sind sie dominant?
RoteZora (10:23 PM) :
*lol* klingt nicht plump, eher erheiternd. Aber ich muß leider enttäuschen
SweetysSpielzeug (10:24 PM) :
zu schade, aber vielen dank für die offenheit
RoteZora (10:24 PM) :
kein Problem *JOKINGLY*
SweetysSpielzeug (10:24 PM) :
wenn es sich je ändert, bitte frau mit diesem tollen namen, denken sie an mich
RoteZora (10:25 PM) :
ich werde mich bemühen!
SweetysSpielzeug (10:25 PM) :
das wäre zucker prur
SweetysSpielzeug (10:25 PM) :
ups .. pur
SweetysSpielzeug (10:25 PM) :
versteht sich
RoteZora (10:25 PM) :
sollte ich neue Vorlieben entdecken, werde ich sofort an Dich denken!
SweetysSpielzeug (10:26 PM) :
ich bin voll der freude :-) mann dankt
RoteZora (10:26 PM) :
dann noch viel Glück auf der Suche nach der richtigen Nadine!
SweetysSpielzeug (10:27 PM) :
das kann ich gebrauchen
*lol* Wer braucht den bei so einer abendlichen Unterhaltung noch das Fernsehen. Wahrscheinlich hätte ich allerdings nicht so freundlich reagieren sollen. Eher irgendwas im Style von "neeeinnn, bin ich nicht Du Idiot!!! Was denkst Du Dir eigentlich, mich einfach so anzusprechen. Zur Strafe wirst Du jetzt sofort...!!!!"
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noch bunter...
rotezora, 10:39h
Dagegen ist Georg Bush doch ein Fliegenschiß! Heute Nacht bin ich auf 'ner Giraffe, die sich in eine Katze verwandeln konnte und immer den Weg wußte, in die Welt hinausgezogen um eben diese zu retten -die Welt, nicht die Giraffe-.
Vielleicht sollte ich doch meine Therapeutin mal wieder aufsuchen...?!
Vielleicht sollte ich doch meine Therapeutin mal wieder aufsuchen...?!
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Sonntag, 26. November 2006
wirre Träume
rotezora, 17:09h
Heute Nacht bin ich George Bush und seiner Frau begegnet. Keine Ahnung, was mir diesen hohen Besuch beschert hat. Ich habe sofort die Gelegenheit ergriffen, ihn hemmungslos zu beschimpfen. "Asshole" war dabei glaub ich noch eins der freundlichsten Worte. Anschliessend habe ich versucht, seiner Frau das Gesicht zu zerkratzen, dabei kenn ich die Arme doch garnicht. Obwohl, wer so einen Idioten heiratet, hat auch Strafe verdient... Als ich sie dann von A nach B chauffieren musste, -Traumwelten sind wirklich wirr! Wieso sollte ich George Bush und Frau rumkutschieren, insbesondere nach meinen Liebenswürdigkeiten? Aber wie auch immer...- überlegte ich ernsthaft, ob ich als Dienst an der Menschheit den Wagen jetzt einfach über irgendeine Klippe jagen sollte. Aber ich hab dann doch beschlossen, daß wir Bush ja bald so wie so endgültig los sind und man mit mir noch so viel Freude haben kann! -Bescheidenheit scheint im Traum nicht gerade meine Stärke zu sein *hüstel*- Als letzter Gedanke, wohlgemerkt im Traum!, schoss mir dann noch durch den Kopf "das musst Du unbedingt bloggen". Und da ja sonst niemand auf mich hört...
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Montag, 20. November 2006
Neue Jobs, neue Eindrücke
rotezora, 21:51h
Kaum zwei Wochen hier und schon wieder mitten im Leben. Nicht, daß ein Job ausreichen würde. Nö! Zwei sind doch eigentlich viel besser. Aber zum Glück beide sehr interessant und unterhaltsam. Wenn nur nach acht Stunden stehen die Füsse nicht so furchtbar weh tun würden. Aber Hartgesottene wie mich kann das ja nicht erschüttern. Also Samstag nach Millionen von verkauften Büchern (natürlich alle ich ganz alleine!!!) und James Last zur Signierstunde erst ein paar Cider hinter die Binde gekippt und dann noch zum Tanzen auf den Kiez. Bis morgens um drei!!! Jaaa, wenn das nicht Durchhaltevermögen ist, dann weiß ich auch nicht... Die Mädels an der Garderobe waren auch leicht verwirrt ob unserer ganzen Tüten und Taschen, mit denen wir des Nachts über den Kiez zogen und dann bei ihnen abgaben. So ist das halt, wenn man direkt von der Arbeit kommt. Und Mal ehrlich, After Work Partys in der Woche um 18.30 Uhr! Pah! Das ist ja nun echt was für Weichgespülte!!!
Meine persönlichen Highlights bisher im Leben als Buchverkäuferin:
1. Den Kunden, der mich fragte wo er denn Essen und Trinken findet, wollte ich sofort zielstrebig zur Kaffeemaschine im ersten Stock schicken... *mpf*
2. Junge so um die 18: "Tschuldigung, ich such Bücher von som Autoren, der schreibt so Geschichten, wie heisst denn das noch, mit Polizei und Toten..." "Äh, Krimi?" "Ja, genau! Und der fängt mit M an!" "Henning Mankell?" "Ja, genau der!!"
3. Mädel, vielleicht 16. Beim ersten Mal verstand ich "Entschuldigung, wo sind denn die Teller?" Da ich nicht noch jemanden fälschlicher Weise zur Kaffeemaschine schicken wollte, lieber noch mal nachgefragt... Zweiter Versuch: "Wo sind den die Triller?" "Ach, sie suchen die Thriller?!" Und dann sie ganz verschüchtert: "Ja! Tschuldigung, ich sprech nicht so gut Englisch." Wie süß!
Und nächstes Mal bei uns im Programm:
Lustige Geschichten von Menschen, denen die Abschiebung droht!
Meine persönlichen Highlights bisher im Leben als Buchverkäuferin:
1. Den Kunden, der mich fragte wo er denn Essen und Trinken findet, wollte ich sofort zielstrebig zur Kaffeemaschine im ersten Stock schicken... *mpf*
2. Junge so um die 18: "Tschuldigung, ich such Bücher von som Autoren, der schreibt so Geschichten, wie heisst denn das noch, mit Polizei und Toten..." "Äh, Krimi?" "Ja, genau! Und der fängt mit M an!" "Henning Mankell?" "Ja, genau der!!"
3. Mädel, vielleicht 16. Beim ersten Mal verstand ich "Entschuldigung, wo sind denn die Teller?" Da ich nicht noch jemanden fälschlicher Weise zur Kaffeemaschine schicken wollte, lieber noch mal nachgefragt... Zweiter Versuch: "Wo sind den die Triller?" "Ach, sie suchen die Thriller?!" Und dann sie ganz verschüchtert: "Ja! Tschuldigung, ich sprech nicht so gut Englisch." Wie süß!
Und nächstes Mal bei uns im Programm:
Lustige Geschichten von Menschen, denen die Abschiebung droht!
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