... newer stories
Sonntag, 5. November 2006
El ultimo día
rotezora, 21:33h
♪♪ All my bags are packed, I am ready to go...♪♪
Naja, noch nicht ganz, aber so gut wie.
Ich im Ausnahmezustand, Managua sowieso, es wird gewählt. Noch schnell ordentlich Sonne getankt heute morgen, damit auch wirklich mächtig braun, wenn wieder im eisigen Hamburg. Inzwischen regnet es, zur Gewöhnung!
Freitag einen schönen Abschied von Managuas Nachtleben, Toña, Victoria, Reggeton, usw. Standesgemäss mit sechs Leuten gestapelt in einem Taxi nach Hause für umgerechnet nicht mal 3 Euro. -Gott, was werden mir die Taxipreise fehlen!!!-
Gestern noch die letzten Fotos von Managua gemacht.
Das war ein Jahr Nicaragua für mich und 99 Tage Nicaragua im Blog!!! Genauere Evaluación folgt später. Wir sehen uns in Hamburg!!!
Naja, noch nicht ganz, aber so gut wie.
Ich im Ausnahmezustand, Managua sowieso, es wird gewählt. Noch schnell ordentlich Sonne getankt heute morgen, damit auch wirklich mächtig braun, wenn wieder im eisigen Hamburg. Inzwischen regnet es, zur Gewöhnung!
Freitag einen schönen Abschied von Managuas Nachtleben, Toña, Victoria, Reggeton, usw. Standesgemäss mit sechs Leuten gestapelt in einem Taxi nach Hause für umgerechnet nicht mal 3 Euro. -Gott, was werden mir die Taxipreise fehlen!!!-
Gestern noch die letzten Fotos von Managua gemacht.
Das war ein Jahr Nicaragua für mich und 99 Tage Nicaragua im Blog!!! Genauere Evaluación folgt später. Wir sehen uns in Hamburg!!!
... link (0 Kommentare) ... comment
Samstag, 4. November 2006
Der Abschied naht
rotezora, 00:19h
Unglaublich, aber wahr: nur noch 2 1/2 Tage bis ich mich auf den laaaangen Nachhauseweg mache. Managua - San Salvador, San Salvador - Miami, Miami - Paris und schliesslich und endlich Paris - Hamburg. Yippieh!!!
Zu Hause laufen schon wie wild die Vorbereitungen für eine supergeheime Willkommens-Überraschung. O-Ton meiner Mama: "Gib mir doch mal bitte die Nummern Deiner besten Freunde!" *lol*
Meine Schwester habe ich vorsichtshalber gestern darauf hingewiesen, dass die supergeheime Überraschung aber doch hoffentlich nicht am Tag meiner Ankunft stattfindet. Das brachte mir ein "hälst Du uns denn für total bescheuert?" ein. Ich habe mich einer Antwort enthalten. - an dieser Stelle einen dicken Kuss an mein Lesterschwein! -
Mittwoch war der letzte Arbeitstag, auch mit einer supergeheimen Abschiedsparty. Natürlich! Was auch sonst... Die letzten Mitbringsel sind eingekauft und heute Abend wird nochmal anständig auf die Pauke gehauen, Samstag geht ja nicht, da dank der Wahlen am Sonntag vorher kein Alkohol ausgeschenkt wird.
Apropo Wahlen! Auch wenn ich das Ergebnis nicht mehr vor Ort mitbekommen werde, das "Vorspiel" war auf jeden Fall ein Erlebnis! So viel Fanatismus, Fahnengewedel, Dreckgeschmeisse, Autokaravanen und, und, und, da bekommt man als politikverdrossene Deutsche ja fast einen Herzinfarkt. Mal ganz abgesehen davon, dass ich heilfroh bin, dass ich hier nicht wählen muss. Ich dachte immer, bei uns müsste ich mich schon zwischen Pest und Cholera entscheiden. Aber im Vergleich zu hier war das wohl eher die Entscheidung zwischen leichtem Ausschlag und einem Schnupfen. Ich glaube, hier gibt es nicht einen Presidentschaftskanditaten, der nicht auf irgendeine Weise mächtig Dreck am Stecken hat.
Zusätzlich versuchen die USA noch Angst und Schrecken zu verbreiten, weil sie auf keinen Fall wollen, dass die Sandinisten die Wahl gewinnen. Das hat auch schon prima geklappt. Die Schüler meines amerikanischen Kollegen haben ihn am Mittwoch davon in Kenntnis gesetzt, dass, für den Fall, dass Daniel Ortega gewinnen sollte, er doch Montag unbedingt das Land verlassen müsste, weil dann ja alle Gringos umgebracht werden und überhaupt dann Krieg ist. Ähhh- oder aber ne!!!
Am Dienstag bin ich zum Abschied noch quasi-überfallen worden. Sonst hätte mir auch wirklich etwas Wesentlichens gefehlt bei 12 Monaten Managua! Dank eben erwähnter Wahlkampagnen war am Dienstagabend der Verkehr praktisch zum Erliegen gekommen. Somit standen wir also mit dem Taxi wartender Weise im Fast-Dunkeln an einer der verruchtesten Ampeln/Kreuzungen von Managua. So mancher Taxifahrer kurbelt vorher schon mal gerne die Fenster hoch und verriegelt die Türen. Mein Tattoo-Studio ist auf der gleichen Ecke und mir wurde immer gesagt, "lass Dich immer dirket vor die Tür fahren und nimm ein Taxi wieder direkt vor der Tür!" Bisher hielt ich das ja immer alles für ein bisschen übertrieben, aber naja... Und dank des extrem-aufmerksamen Taxifahrers ist ja auch nichts passiert. Der sah schon von Weitem, dass sich zwei duuuunkle Gestalten näherten, lehnte sich rüber, um das Fenster hochzukurbeln, was wiederum der potentielle Dieb sah und sich ganz doll beeilte, um vorher am Auto anzukommen und meine Tasche mitzunehmen. Er kam zwar vorher an, aber inzwischen hatte der Taxifahrer eine Hand auf meiner Tasche, ich hielt sie natürlich sowieso fest und obendrein, als anständige Jäger und Sammlerin wiegt meine Tasche grundsätzlich mindestens 5 kg, so dass die ganze Mühe für den Armen vergebens war. Der Kumpane entschied sich zum Glück für uns auch für den Rückzug und nicht den doppelten Angriff.
Ja, ja, so ist das in Managua... *zwinker*
Zu Hause laufen schon wie wild die Vorbereitungen für eine supergeheime Willkommens-Überraschung. O-Ton meiner Mama: "Gib mir doch mal bitte die Nummern Deiner besten Freunde!" *lol*
Meine Schwester habe ich vorsichtshalber gestern darauf hingewiesen, dass die supergeheime Überraschung aber doch hoffentlich nicht am Tag meiner Ankunft stattfindet. Das brachte mir ein "hälst Du uns denn für total bescheuert?" ein. Ich habe mich einer Antwort enthalten. - an dieser Stelle einen dicken Kuss an mein Lesterschwein! -
Mittwoch war der letzte Arbeitstag, auch mit einer supergeheimen Abschiedsparty. Natürlich! Was auch sonst... Die letzten Mitbringsel sind eingekauft und heute Abend wird nochmal anständig auf die Pauke gehauen, Samstag geht ja nicht, da dank der Wahlen am Sonntag vorher kein Alkohol ausgeschenkt wird.
Apropo Wahlen! Auch wenn ich das Ergebnis nicht mehr vor Ort mitbekommen werde, das "Vorspiel" war auf jeden Fall ein Erlebnis! So viel Fanatismus, Fahnengewedel, Dreckgeschmeisse, Autokaravanen und, und, und, da bekommt man als politikverdrossene Deutsche ja fast einen Herzinfarkt. Mal ganz abgesehen davon, dass ich heilfroh bin, dass ich hier nicht wählen muss. Ich dachte immer, bei uns müsste ich mich schon zwischen Pest und Cholera entscheiden. Aber im Vergleich zu hier war das wohl eher die Entscheidung zwischen leichtem Ausschlag und einem Schnupfen. Ich glaube, hier gibt es nicht einen Presidentschaftskanditaten, der nicht auf irgendeine Weise mächtig Dreck am Stecken hat.
Zusätzlich versuchen die USA noch Angst und Schrecken zu verbreiten, weil sie auf keinen Fall wollen, dass die Sandinisten die Wahl gewinnen. Das hat auch schon prima geklappt. Die Schüler meines amerikanischen Kollegen haben ihn am Mittwoch davon in Kenntnis gesetzt, dass, für den Fall, dass Daniel Ortega gewinnen sollte, er doch Montag unbedingt das Land verlassen müsste, weil dann ja alle Gringos umgebracht werden und überhaupt dann Krieg ist. Ähhh- oder aber ne!!!
Am Dienstag bin ich zum Abschied noch quasi-überfallen worden. Sonst hätte mir auch wirklich etwas Wesentlichens gefehlt bei 12 Monaten Managua! Dank eben erwähnter Wahlkampagnen war am Dienstagabend der Verkehr praktisch zum Erliegen gekommen. Somit standen wir also mit dem Taxi wartender Weise im Fast-Dunkeln an einer der verruchtesten Ampeln/Kreuzungen von Managua. So mancher Taxifahrer kurbelt vorher schon mal gerne die Fenster hoch und verriegelt die Türen. Mein Tattoo-Studio ist auf der gleichen Ecke und mir wurde immer gesagt, "lass Dich immer dirket vor die Tür fahren und nimm ein Taxi wieder direkt vor der Tür!" Bisher hielt ich das ja immer alles für ein bisschen übertrieben, aber naja... Und dank des extrem-aufmerksamen Taxifahrers ist ja auch nichts passiert. Der sah schon von Weitem, dass sich zwei duuuunkle Gestalten näherten, lehnte sich rüber, um das Fenster hochzukurbeln, was wiederum der potentielle Dieb sah und sich ganz doll beeilte, um vorher am Auto anzukommen und meine Tasche mitzunehmen. Er kam zwar vorher an, aber inzwischen hatte der Taxifahrer eine Hand auf meiner Tasche, ich hielt sie natürlich sowieso fest und obendrein, als anständige Jäger und Sammlerin wiegt meine Tasche grundsätzlich mindestens 5 kg, so dass die ganze Mühe für den Armen vergebens war. Der Kumpane entschied sich zum Glück für uns auch für den Rückzug und nicht den doppelten Angriff.
Ja, ja, so ist das in Managua... *zwinker*
... link (1 Kommentar) ... comment
Samstag, 21. Oktober 2006
So schön ist Ometepe
rotezora, 00:23h

... link (4 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 19. Oktober 2006
Regenzeit
rotezora, 20:57h
Der Wettergott hat sich doch noch erinnnert, daß wir eigentlich Regenzeit haben! Vielleicht auch, um mich schon mal ein bisschen auf Hamburg einzustimmen... Seit drei Tagen Nieselregen, Gewitter, wenig Regen, mehr Regen und alles grau in grau. Perfekte Einstimmung, wenn da nur nicht die 100 % Luftfeuchtigkeit wäre...
... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories


